Kirche
evangelische
Eber­hards­kirche Tübingen

Bilder von der Klausur in Fischbach

Juli 2016


Die Nacharbeit im Kirchengemeinderat - in Gruppen und in Einzelberatung:
Auch die Jüngste - Linda - mischt mit.

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Visitation – Eberhard auf dem Weg

Gemeindebrief August / September 2016 Durch das Gemeindeforum am 29. April 2016 und die dort geführten Diskussionen war der Kirchengemeinderat mit reichlich Denkstoff auf sein Klausurwochenende in Fischbach am Bodensee gefahren.

Wie soll es mit den Jugendlichen, den Jungen Erwachsenen und den Familien in der Eberhardsgemeinde weitergehen? Welche Angebote wären für Menschen über 60 in- teressant? Wie soll die diakonische Arbeit in unserem Gemeindehaus weitergeführt werden, wenn Peter Heilemann im kommenden Jahr in den Ruhestand geht?

Ein gemeinsamer Nenner ließ sich für alle drei Themenfelder finden: Ziel soll es sein, dass wir für alle Gruppen noch mehr Möglichkeiten schaffen, unsere Räume zu öffnen und sie mit Menschen zu füllen.

Im Konkreten wurde Folgendes angedacht:
Im Bereich Jugendliche soll zum einen überlegt werden, ob im Konfirmandenunter- richt mit Teamern gearbeitet werden kann, die eine Verbindung zur Gemeinde herstel- len. Außerdem und vor allem sollen die unteren, gerade im Umbau befindlichen Räume im Gemeindehaus für Jugendliche unter der Woche als niederschwelliges Angebot ver- mehrt geöffnet werden.
Im Bereich Junge Erwachsene/Familien soll in Zukunft darauf geachtet werden, dass gemeindliche Angebote zu möglichst familienfreundlichen Zeiten stattfinden. Damit sich Netzwerke bilden und verstärken können, wären z.B. eine Gemeindefreizeit und evtl. Familienkreise wie in St. Michael sinnvoll.
Eine konkrete Idee ist die Öffnung des Kirchenkaffees zur Zeit der Kinderchorproben. In dieser Zeit tummeln sich jede Woche recht viele Eltern vor dem Gemeindehaus, weil es sich für sie nicht lohnt, wieder nach Hause zu gehen. Hier könnte man mit relativ wenig Aufwand durch die Öffnung des Foyers Raum für Begegnungen und die eine oder andere „Aktion“ bieten (z.B. Einführung ins Krippenspiel, kleine Basteleien für Ostern, Erntedank o.ä.)
Für kulturinteressierte Menschen sollen weiterhin Kinoabende angeboten werden, viel- leicht auch mit Snacks und Getränken, um so Gelegenheit zum Austausch zu geben.

Für diesen Advent ist eine solche Reihe schon in Planung.
Dass wir auch in Zukunft eine Gemeinde sein wollen, in der Menschen in prekären Lebenslagen einen Ort finden, an dem sie wertgeschätzt werden, ist klar. Umso mehr werden wir uns dafür einsetzen müssen, dass die bestehende sozialdiakonische Arbeit mit hauptamtlicher Unterstützung weitergeführt werden kann.
Für Menschen ab 60 in unserer Gemeinde sind wir am Überlegen, ob wir gemeinsame Geburtstagsfeste anbieten (analog zu gemeinsamen Tauffesten): Zu runden Geburtstagen werden die betreffenden Jahrgänge ins Gemeindehaus eingeladen zu Essen und Musik aus ihrer Jugend, evtl. sogar mit Tanz.
Für all diese Ideen braucht es natürlich immer und immer wieder Menschen, die Lust haben sich einzubringen. Wenn Sie also beim einen oder anderen Thema denken: „Das ist was für mich!“ – dann rufen Sie gerne im Gemeindebüro an oder schauen Sie einfach mal vorbei! (cw)



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